Weihnachten – wo bleibst du?

Bevor ihr jetzt beginnt zu motzen „In 23 Tagen ist’s ja schon soweit!“ und mich als ungeduldig zu bezeichnen, lest diesen Post zuerst mal zu Ende!

Weihnachten beginnt für mich mit dem ersten Schnee. Also so Ende November, anfangs Dezember. Morgen ist der dritte Dezember. Draussen ist alles grün. Keine einzige Spur von Schnee! Das einzig Weisse was ich in den letzten Tagen zu sehen bekam, waren Blätter die uns der Lehrer verteilt hat.

„Am Montag soll er endlich kommen, der Schnee.“ Das hiess es auch schon mal vor einer Woche! Den Wetterfröschen kann man momentan ja gar nichts mehr glauben! Trotz des fehlenden Schnees, für mich der Inbegriff von Weihnachten, hängt schon überall die Weihnachtsbeleuchtung, man will sich ja die Weihnachtsstimmung nicht gänzlich vermiesen. Und so erhellen die verschiedenstfarbigen Tiere und Sterne die Nacht.

Der Adventskranz wird diesen Sonntag auch um eine weitere brennende Kerze erweitert, und man sollte meinen, jede Kerze bringe die Weihnacht näher und näher. Bei mir ist das nicht so. Noch nicht, so hoff‘ ich’s doch! Auch die Musikstücke die aus dem Radio trällern weisen zunehmend die Wörter „Snow“ und „Christmas“ im Titel auf. Und nicht mal das bringt mich in eine weihnachtliche Stimmung.

Spätestens wenn ich mir überlegen muss wem ich was schenke bin auch ich im Xmas-Fieber angekommen. Denn dann rennen alle kreuz und quer die Bahnhofsstrasse rauf und runter, auf der Suche nach den richtigen Geschenken für all ihre Lieblinge, welche sich irgendwo in irgendeinem Regal in irgendeinem der unzähligen Boutiquen, Spielzeugwarenladen, Bücherhandlungen oder wasweissich welchen Geschäften auch immer verstecken.

Wenn ich diesen Leuten zusehe, wie die sich mit all den wärmenden Utensilien, wie dem Schal, dem Pullover, den Handschuhen, der Kappe und den vielen Jacken unter dem Mantel in das überfüllte und überheizte Warenhaus stürzen und sich dort zuerst einmal von einigen Schichten befreien müssen um nicht gerade ganz wegzuschmelzen in den nächsten paar Stunden die man nun mit Suchen Suchen und nochmals Suchen dortdrin verbringt, dann löscht’s mir ab. Zwischendurch lassen sie sich vielleicht von einer netten Dame des Hauses helfen, die ihre Frage, ob sie denn irgendwie behilflich sein könne, wahrscheinlich schon nach wenigen Minuten bereut, da man ja jeden Vorschlag noch schlimmer findet als den vorherigen.

All das geht doch in der heutigen Zeit auch einfacher. Bequemer. Vom Sofa aus. Ich spreche von onlineshopping. Wie zum Beispiel auf dieser Seite! Hier kann man ganz ohne Stress Geschenke suchen und sich die nach Hause schicken lassen.

Also lass ich die Leute umherrennen, während ich meine Weihnachtseinkäufe ganz unkompliziert über’s Internet tätige.

In diesem Sinn: (verfrühte) Fröhliche Weihnachten!

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2 Kommentare zu “Weihnachten – wo bleibst du?

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