Mein online-Alltag

Meinen ersten Blogeintrag schreibe ich über meinen Alltag. Meinen Alltag mit dem iPhone. Auf welchem ich gerade auch diesen Eintrag verfasse.

6.10 Uhr: Musik ertönt aus dem Radiowecker und holt mich aus meinen Träumen in die Realität zurück. Der erste Griff zum iPhone. Zuerst mal den Flugmodus ausschalten, den ich jeden Abend vor dem Schlafengehen aktiviere, obwohl verschiedene Studien ja sagen, dass die Strahlung des iPhones kaum höher sei als jene des Kaffees. Item! Ich checke meine Mails und schaue im Onlinestundenplan ob vielleicht nicht doch noch kurzfristig die erste Stunde ausfällt und ich mich nochmals in den zerplatzten Traum zurückträumen kann.
Seit den vier Wochen nach den Ferien war dies bisher aber noch nicht der Fall.
So gehe ich also frühstücken, was meist nur ein Joghurt heisst und lese nebenbei im 20 Minuten App die News.

Am Bahnhof checke ich dann kurz vor 7 Uhr mit foursquare ein und hole mir noch Kaffee und Gipfeli zum Mitnehmen im Bahnhofskafi.

Im Zug wird dann langsam der Whatsappgruppenchat wach, den wir, einige aus unserer Klasse, seit bald einem Monat haben um uns schnell untereinander über Prüfungsstoff, Fragen zu Aufgaben auszutauschen oder einfach über die Lehrer zu lästern. 😉

Eine Station später muss ich dann umsteigen und lese mich mal durch die Timeline auf Twitter durch, die sich über Nacht gefüllt hat und tweete manchmal auch schon was, wenn mir denn etwas in den Sinn kommt.

Oerlikon, Aussteigen und ins Tram. Zwischendurch immer wieder Punkte sammeln auf foursquare und meine Majorships beibehalten und erweitern.

Mal schauen was auf Facebook los ist. Facebook wird auch immer mehr zu Netlog, dem Facebook für alle die bevorzugt grOsSklEiN schreiben und am besten das g auch noch durch ein q ersetzen und an h’s nicht sparen. Die Fragefunktion explodiert allmählich mit tausenden Fragen im Stil von: „Bist du Schweizer oder Ausländer?“ oder „Bleibt der Balken oben gleich lang wie der Balken unten?“. Spannend, echt! Ich schaue meist nur wer Geburtstag hat und ob ich neue Benachrichtigungen erhalten habe.

In der Schule muss das iPhone dann erstmal in der Tasche verschwinden. Passiert was Lustiges im Unterricht wird dies jedoch kurz getweetet. Jede Stunde hört man irgendwo wieder einige Summlaute und sieht flinke Hände über das Display hin- und herflitzen. Vorwiegend iPhone-Displays; hat doch jeder zweite in unserer Klasse ein Smartphone aus dem Hause Apple.

Kurz vor Mittag wird der Wochenmenüplan der Schulmensa online konsultiert und entschieden ob’s nicht doch lieber nach Oerlikon geht, was meist der Fall ist.

Whatsapp bleibt den ganzen Tag offen. Zum Beispiel über Mittag ist es nützlich, um kurz dem andern zu sagen er soll doch noch etwas aus dem Migros mitbringen oder ihn zu fragen ob er nachher auch in den Park kommen möchte.

Um 17 Uhr check‘ ich dann wieder am Bahnhof Illnau ein bevor ich 5 Minuten später @ Home Sweet Home bin.

Zuhause habe ich dann Zeit für instagram. Eine geniale App, mit welcher man viele verschiedene Filter auf Fotos anwenden und diese dann mit der ganzen Welt teilen kann. In mir hat instagram die Lust zum Fotografieren geweckt weshalb ich mir auch eine neue Kamera auf den Geburtstag gewünscht habe. Ich schau mir also die neusten Fotos an, suche nach neuen die mir gefallen, folge dem einen oder anderen und kommentiere viele Fotos. (Schaut euch doch mal mein Feed an, mein Benutzername ist mankoma)

Noch eine Prise Twitter, eine Hand voll Facebook und vielleicht ab heute auch noch eine Scheibe WordPress bevor’s dann ab in die Offlinewelt geht; ins Land der Träume.

Ich muss sagen, und das geb‘ ich auch offen zu, dass mir ohne das iPhone und all diesen sozialen Netzwerken und Apps etwas fehlen würde. Ich weiss nicht ob man dies als Sucht bezeichnen kann oder ob es in der aktuellen Gesellschaft unter Jugendlichen, wie vielleicht auch einigen Erwachsenen, normal ist, tagtäglich von morgens bis abends online zu sein, denn sehe ich im Zug, am Bahnhof und in der Schule auch immer viele Jugendliche auf ihr Smartphone starren und wild darauf herumtippen.

Ich habe für heute genug rumgetippt, veröffentliche meinen ersten Post und freue mich auf Rückmeldungen und eigene Meinungen!

Advertisements

4 Kommentare zu “Mein online-Alltag

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s